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Sophia drückt nun Schwester Kathrin die Daumen

17.4.2010
„Dritte Halbzeit“ beim Fanclub Verband: Miss-Schalke-Kandidatinnen kamen zum Fan-Talk mit „Schobi“ und Edu


Bei ERGO-Partner Schalke 04 hat ein Heimspiel nicht zwei, sondern drei Halbzeiten. Die dritte wird immer sonntags, am Tag nach dem eigentlichen Auftritt in der Arena, ausgetragen - gleich neben dem Schalker Stadion, im Clubheim des Schalker Fanclub Verbandes (SFCV). Immer sind prominente Gäste dabei. Diesmal waren nicht nur die Profis Mathias Schober und Edu mit von der Partie, sondern auch fünf bildhübsche Extragäste: fast alle Kandidatinnen zur Wahl zur „Miss Schalke 2010“. Und die standen, neben dem Talk mit den beiden sympathischen Spielern, natürlich ganz besonders im Blickpunkt.

Rund 250 Fans des S04 waren gekommen, um im Clubheim am Arena-Parkplatz P7 den gestrigen 3:1-Erfolg gegen Mönchengladbach gemeinsam Revue passieren zu lassen. Doch neben der Analyse des Spiels ging es immer wieder um den „M-Satz“ von Felix Magath: „Wenn wir die restlichen drei Spiele gewinnen, werden wir Meister“, hatte der Cheftrainer der „Knappen“ gestern wenige Minuten nach dem 3:1 klipp und klar gestellt. Magath rechnet damit, dass der FC Bayern München, derzeit noch mit zwei Punkten Vorsprung die Nummer 1, wegen der aktuellen Dreifach-Belastung noch Federn lassen muss.

miss clubheim
miss talk

Zunächst hörten die fünf Kandidatinnen im Publikum ganz genau zu, was Mathias Schober und Edu über Schalkes Meisterchancen berichteten. Dann kam ihr großer Moment: Rolf Rojekt bat sie nach vorn - und jede von ihnen konnte sich kurz vorstellen.

Natürlich war seine Prognose vor dem Eintreffen der beiden Profis auch ein Thema am Tisch der Miss-Schalke-Kandidatinnen im Clubheim. Einig waren sich alle fünf: Ihr FC Schalke hat bislang eine Super-Saison gespielt, mit der niemand gerechnet hatte. „Wenn die Schalker auf Platz zwei die Quali für die Champions League schaffen, dann wäre das ein Riesenerfolg“, sagt Melanie, die Mitglied im Gelsenkirchener Fanclub „Blaue Tauben“ ist. Bei der 25-Jährigen, die zum zweiten Mal bei der einer „Dritten Halbzeit“ im SFCV-Clubheim war, steigt wie bei ihren Konkurrentinnen um den Miss-Titel von Monat zu Monat die Spannung. „Am Ende des Monats werde ich immer ganz kribbelig und wenn dann der neue Monat anfängt, schaue ich immer ganz neugierig auf partnerfuerfans.de, um sehen, wie die Fans bei der Miss-Wahl abgestimmt haben“.

Drei Kandidatinnen sind von Januar bis März schon ausgeschieden, Melanie gehört ebenso zu den „letzten“ Sieben, wie zum Beispiel Sarah aus Lünen. Die ebenfalls 25-Jährige, die seit sieben Jahren einen Stammplatz in der Arena hat („Wenn man den einmal hat, gibt man ihn nicht mehr her“) hat wie ihre sechs Konkurrentinnen das große Ziel ganz fest im Visier: „Ich möchte es natürlich schaffen, bei der Schalker Saisoneröffnung im Juli auf der Bühne zu stehen und zur Miss Schalke gewählt zu werden.“ Das will auch Marielena. „Mein Papa hat mich mit dem Schalke-Virus angesteckt, das ist ein Super-Verein, die Farben sind einfach so schön. Deshalb will ich Miss Schalke werden“, hofft die 17-Jährige. Und Kathrin aus Bocholt, mit 16 Lenzen die Jüngste der Kandidatinnen, macht deutlich: „Schalke wurde mir in die Wiege gelegt. Hier ist immer ´was los. Auch wenn ich die Jüngste bin: Ich möchte Miss Schalke werden.“

Dann war es endlich soweit: Mathias Schober und Edu erschienen nach dem sonntäglichen Training mit leichter Verspätung – und erhielten auf der Terrasse vor dem Clubheim reichlich Applaus. „Wie kommt es, dass Ihr diesmal so lange und so weit oben steht?“, wollte einer der Fans wissen. „Wir hatten in dieser Saison noch keine echte Krise. Das ist sicher einer der wichtigsten Gründe“, erklärte Mathias Schober. Dann man natürlich die Frage, die seit spätestens gestern in aller Schalker Munde liegt: „Wir können Meister werden“, hatte Magath zum ersten Mal das M-Wort in den Mund genommen. Die Fans wollten wissen: „Wie seht Ihr beiden das?“. Schober mochte seinem Chefcoach nicht widersprechen: „Wenn unser Trainer das sagt…“.

Dass Schalke ein Ausnahmeverein ist, bestätigte Edu, seit wenigen Tagen mit raspelkurzen Haaren „Schalke, dass wir schon in Süd-Korea mein ganz großer Traum.

Dann kam der große Moment der Kandidatinnen. Fanclub-Chef Rolf Rojek („Ich glaube, die Mädels möchten gerne die Handy-Nummern der beiden Spieler“) holte sie nach vorn, gleich neben die beiden Spieler. Jede von ihnen konnte sich kurz vorstellen. Applaus erhielten sie alle. Mathias Schober, selbst inzwischen ein Routinier in Sachen Presse und Medienauftritt überlegte: „Ich weiß aber nicht, ob sich die Mädchen das mit der Wahl so richtig überlegt haben. Für die Miss Schalke kann das ganz schön anstrengend werden…“. Doch davon wollten die Kandidatinnen heute nichts wissen. Sie haben allesamt ein großes Ziel. Wer es wird? Die Fans haben das Wort – hier auf partnerfuerfans.de – auch wenn die Wahl nach diesem Sonntag noch schwerer fällt… (lü)